Wald
Historie

November 2013

Nach den seltsamen Vorkommnissen im Oktober bereiteten sich die Garou nun vor, dieser Firma 'P' entgegenzutreten.

Nach sorgfältiger Recherche durch Lupus und Michael wurde klar, dass hinter P die Firma Primus Optimal steckt. Diese hatte in den letzten Monaten bereits viele Gebiete roden lassen und schien es nun auf unseren Wald abgesehen zu haben.

Die Suche nach Takelot, dem Theurgen, und seinem Gefährten Paddy, welche beim letzten Treffen ja verschwunden waren und nun gesucht werden sollten, um bei dem Training der Welpen zu helfen, war schließlich von Erfolg gekrönt und so fanden sich alle wieder beim Caern ein.

Während des Essens benahm sich Wolfgang, der Philodox der Nachfahren des Fenris, immer eigenartiger bis schließlich festgestellt wurde, dass es sich gar nicht um ihn handelte, sondern um eine Art Klon. Der wahre Wolfgang war verschwunden!

Bei Ausflügen in den Wald stießen die Garou auch immer wieder auf verschiedene Mitarbeiter der Firma Primus Optimal, vom Holzfäller bis hin zu Wissenschaftlern. Es schien so, dass diese Firmenmitarbeiter den Wald für eine Rodung vorbereiteten und jedes Mal griffen die Garou die Eindringlinge mit Erfolg an. Bei einem dieser Zusammentreffen wurde auch der echte Wolfgang gefunden und befreit, jedoch war er schwer verletzt, durch diverse Silberangriffe.

Die Theurgen spürten immer wieder, dass die Geister im Umbra, der Geisterwelt, nicht mehr im Einklang waren. Sie flohen vor irgendetwas schrecklichem und alsbald war den Schamanen klar, dass Primus Optimal wohl eine Hexe angestellt hatten, welche die Geister des Waldes, durch einen Verderber Geist ausrotten sollte.

Dieser Verderber Geist sorgte in der Zwischenzeit für einiges an Verwirrung, da er immer wieder besitz von den Garou ergriff und diese unmögliche Dinge tun ließ. Einmal tanzten sie wie wild umher, das andere mal rannten sie angsterfüllt fort. Manche Werwölfe beschwerten sich unter dem Bann des Geistes darüber, dass Lavard als Anführer nichts taugte und es gab immer wieder Werwölfe, die auf ihre Gefährten losgingen und diese angriffen. Es musste etwas geschehen, das war jedem klar.

Die Hexe konnte nach etlichen Versuchen endlich gefangen genommen werden und sie verriet unter Aufbietung diverser Gaben und Fähigkeiten, dass der Geist nur durch ein Ritual mit diversen Kräutern, gebannt werden konnte. Die Gestaltwandler suchten lange nach diesen Kräutern und wurden dabei immer wieder vom Sicherheitsdienst von Primus Optimal angegriffen.

Doch Gaja selbst war wohl gegen die Rodung durch den Feind und so gelang es ihren Kriegern, den Geist zu bannen, was zur Folge hatte, dass die Hexe dabei ihr Leben ließ, da der Verderber Geist, sie mit sich in die Vergessenheit zog. Gestärkt von diesem Ereignis rüsteten sich die Werwölfe dazu, ihren Caern unter Einsatz ihres Lebens zu verteidigen.

Viele dachten, die Geschichte wiederholt sich, als ein Trupp von Primus Optimal am Caern auftauchte, welcher dem Trupp vom Oktober bis ins kleinste Detail ähnelte. Wieder waren sie von einem Schutzschirm umgeben und gaben den Garou ein letztes mal die Möglichkeit zu fliehen. Diese hatten von ihren Totems gelernt, dass der Schutzschild nur aktiv war, wenn man mit offenen Augen dagegen ankämpft. Sobald man jedoch die Augen schloss, viel der Schutzschild in sich zusammen und so wurde auch dieser Trupp von den Garou besiegt.

Als die versammelten Werwölfe gerade ihren Jubel in die Dunkelheit hinausheulen wollten geschah etwas, mit dem keiner gerechnet hatte. Das Feld wurde von Helikoptern überflogen, welche im Sekunden Takt Brandbomben mit Napalm und ebenso Bomben mit giftigen Chemikalien abwarfen. Zusätzlich kamen etliche Sturmtruppen der Firma, allesamt in Schutzanzügen und Gasmasken, bewaffnet mit modernsten Waffen. Jeder dieser Soldaten explodierte binnen kurzer Zeit, sobald sie getötet wurden und ein Säureschwall übergoss alles und jeden, der sich zu diesem Zeitpunkt zu nahe an den Soldaten befand. Es herrschte absolutes Chaos auf der Lichtung und die Hütte stand lichterloh in Flammen.

Jeder Werwolf kämpfte wie ein Berserker, angefüllt voller rechtschaffenem Zorn, doch der Feind war übermächtig. Das Schlachtfeld glich dem Feld der letzten Schlacht! Die Apokalypse schien angebrochen zu sein! War das Ende wirklich schon da?

In diesen schrecklichen Momente hatte Selini von den Uktena den rettenden Plan. Sie erinnerte sich an die Mondbrücke beim Caern und rasch wurden alle Septenmitglieder zusammen gerufen. Kurzerhand wurde beschlossen, die Mondbrücke zu betreten, auch wenn niemand wusste was sie am anderen Ende erwarten würde. Die Welpen stützten sich gegenseitig und einer nach den anderen schritt auf die Mondbrücke, welche im Normalfall heilige Orte in der Geisterwelt verband. Die Ahroun, Kämpfer Gajas und die Ältesten, deckten den Rückzug. Die Mitglieder des Ältestenrates waren die letzten, welche das brennende Inferno verließen und sowohl Wut, als auch Trauer empfang alle Gestaltwandler.

Das Herz des Waldes, ihr Caern, ihr Heiligtum, war gefallen, schlimmer noch, absolut vernichtet! Gerade die Kämpfer wussten nicht, wie sie mit so einer Schmach weiter leben sollten, doch immer wieder rieten die Philodoxe und Theurgen, den anderen dazu, schleunigst weiter zu marschieren, denn Gaja hätte nichts davon, wenn nun alle tot auf dem Schlachtfeld lagen. So gab es die Möglichkeit, die Wunden zu lecken und sich neu zu formieren, um dem Feind den Zorn der Streiter Gajas entgegen zu schleudern!

Doch mussten sie nun erstmal alle weiter voran kommen, denn die letzten der Garous, welche die Mondbrücke betraten, bemerkten, dass diese zu bröckeln begann. Konnte es wirklich geschehen, dass die Mondbrücke einstürzte, während die ganze Septe auf ihr lief? Das würde das Ende für die Septe bedeuten, dann wäre alles was sie bisher getan hatten umsonst gewesen…

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